Bürgerinitiative Fuldatal

Keine Kurve Kassel

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06.12.2020

Neue Infos

Liebe Mitglieder und Interessierte, nun ist der Winter da und Corona schränkt uns weiterein. Treffen oder Mitgliederversammlungen sind nicht machbar.Die Deutsche Bundesbahn ist weiterhin sehr aktiv und treibt die Planungen voran. Es zeichnet sich ab, dass wir uns sozusagen auf zwei Ebenen kümmern müssen.Da ist zum Einen unsere Petition zur Alternativstrecke, eine Antwort steht immer noch aus.Auch das inzwischen stattgefundene Webinar zur Machbarkeit des Streckenaufbaus undder Zeitschiene zu den Zugfolgen hat an der Grundforderung nichts geändert. Es ist un-strittig, dass es machbar wäre und ausreichend Zeitfenster für den ÖPNV vorhandenwären. Es geht jedoch nach wie vor um die Sinnhaftigkeit und die Zukunftsperspektive.Nimmt der Güterverkehr in 20 oder 30 Jahren weiter zu (denn wir wollen ja auch „von derStraße auf die Schiene“) ist eine zweigleisige Strecke immer im Vorteil gegenüber einereingleisigen mit Ausweichgleisen.Unsere Enkel und Urenkel werden dann vielleicht sagen: “wieder mal zu kurz gedacht undalles den Kosten untergeordnet“.Die andere Ebene ist, sich mit den Planungen direkt zu beschäftigen. In einem Gespräch mit Frau Gerstner und Herrn Schütz (DB) hatten wir - wie allebetroffenen Gemeinden und Bürgerinitiativen - Gelegenheit dazu. Uns ging es insbesondere um detaillierten Informationen zur Streckenführung bei der Ein-kreuzung in Ihringshausen. Die Pläne sind schon sehr weitgehend ausgearbeitet. Dabeiwird mit zwei Weichen in die Nahverkehrsstrecke eingekreuzt. Die DB-Neubaustrecke, -wie übrigens der HNA zu entnehmen war - , die im nächsten Jahr grundsaniert wird, bleibtunberührt. Wir werden dadurch schon mal einen Vorgeschmack auf die Lärmbelästigungwährend der Bauzeit der Kurve Kassel bekommen. Das zeigt auch gleichzeitig zwei erforderliche Verhandlungspunkte der weiteren Planungauf: Maßnahmen zum Lärmschutz und Belastung von Gebäuden durch Erschütterungen.Obwohl sich planerisch alles sehr logisch darstellt, werden wir erst in der nächsten Sitzungbei den Variantenvergleichen beurteilen können, inwieweit kürzere Strecken vorteilhaftersind. Das gilt sowohl für die Kriterien der Raumordnung (z.B. Siedlung und Gewerbe,Natur und Landschaft u.a.) als auch für die Schutzgüter (z.B. Menschen,Tiere undPflanzen, Wasser u.a.). Dann wird sich zeigen, inwieweit man alles dem Kostenfaktor un-terordnet und wie auch andere Faktoren zu berücksichtigen sind. Wir werden aktiv weiter arbeiten und hoffen, dass sehr bald ein Treffen wieder möglich ist.



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